Der Sommer der Schildkröten
Catherine beschreibt als junge Mutter im Rückblick einen denkwürdigen Sommer auf einem Mädcheninternat in Neuengland. Im Bann der Senatorentochter Skype lässt sie sich zu gefährlichen Abenteuern hinreißen. Drogen, heimliche Ausflüge, Alkoholexzesse,
Diebstahl, das Durchbrechen der Regeln sind für die Mädchen Möglichkeiten, ihre Grenzen auszutesten. Während Catherine sich wieder fängt und auf ihre Schule und ihr Reitturnier konzentriert, gerät Skype in einer gefährlichen, selbstzerstörerischen Spirale immer tiefer in den Sog des Abenteuers, der Drogenabhängigkeit hinein. Die Ereignisse spitzen sich zu, bis sie in einem tragischen Schluss enden. Sehr gut geschriebener, fesselnder Roman mit interessanten, komplexen Charakteren, eine sehr gute Beobachtung des Seelenlebens von Jugendlichen an der Schwelle des Erwachsenwerdens. (Übers.: Gesine Schröder)
Christiane Kühr
rezensiert für den Borromäusverein.
Der Sommer der Schildkröten
Nina de Gramont
Aufbau Taschenbuch (2011)
Aufbau Taschenbuch ; 2723
349 S.
kt.