Das Vermächtnis der Orphans
Evan Smoak, der als 12-Jähriger in einem geheimen Ausbildungsprogramm der Regierung zum hocheffizienten Auftragskiller ausgebildet wurde, hat seinem Leben als Orphan, wie diese Auftragskiller genannt werden, abgeschworen. Mit umfangreichen finanziellen
Mitteln und hochtechnologischer Ausstattung hilft er nun Menschen, die in lebensbedrohlichen Lagen seine Hilfe brauchen. Wie zum Beispiel Max, der von seinem Cousin einen Brief zur Aufbewahrung und nach dem Tod des Cousins auch dessen Probleme bekommen hat. Es gilt nun, eine Hundekampfarena auffliegen zu lassen, korrupte Polizisten auszuschalten und den inhaftierten Kopf der Verbrecherbande zu beseitigen. Alles knifflig, sehr gefährlich und zuweilen sehr brutal, aber für eine lebende Waffe wie Evan alles machbar. Nur, wie um alles in der Welt soll er sich um die Knabbereien für die Eigentümerversammlung kümmern? Dieser Roman des vielseitigen Bestsellerautors ist der fünfte Band der Evan-Smoak-Reihe und soll auch der letzte sein, denn der Protagonist strebt ein bürgerliches Leben an. Doch das wie das Drehbuch eines Actionfilms geschriebene Buch endet mit einem Cliffhanger und die Fans der ausgesprochen rasanten, spannenden und auch witzigen Reihe dürfen sich vielleicht doch noch auf einen weiteren Fall freuen. Wünschenswert wäre es.
Barbara Dorn
rezensiert für den Borromäusverein.
Das Vermächtnis der Orphans
Gregg Hurwitz ; aus dem amerikanischen Englisch von Mirga Nekvedavicius
HarperCollins (2021)
509 Seiten
kt.