Ich bin ein Drache
Ruri plagt sich mit dem öden Schulalltag herum - langweiliger Unterricht, nervige Lehrer und Mitschüler:innen - bis sie eines Morgens mit Hörnern aufwacht. Ihre Mutter erklärt ihr, dass ihr Vater ein Drache ist. Zu ihrer Überraschung akzeptieren
ihre Mitschüler:innen sie. Auch ein feuriger Nieser, der Schulbuch und die Haare ihres Vordermannes in Brand setzt, werden toleriert. Ruri muss lernen, diese Fähigkeit zu beherrschen. Nachdem sie einige Tage gefehlt hat, möchte sie den versäumten Stoff aufarbeiten. Da Ruri selbst jedoch einige Vorurteile pflegt, fällt ihr der Kontakt zu Mitschüler:innen schwer. Umso überraschter ist sie, als sich das Mädchen mit den farbigen Strähnchen in den Haaren als kompetente und freundliche Mitschülerin zeigt. Dieser erste Band führt unaufgeregt in die Reihe ein und erweckt Neugier, wie es mit dem Drachenmädchen weitergeht. Die niedlichen Zeichnungen entsprechen der Erzählatmosphäre.
Ursula Reich
rezensiert für den Borromäusverein.
Ich bin ein Drache
Masaoki Shindo ; aus dem Japanischen von Verena Maser
Egmont Manga (2026)
RuriDragon ; 1
168 Seiten
kt.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 11