Die kalte Hand des Camping-Killers

Auf den beschaulichen Camping Plätzen im niederländischen Zeeland bringt das Angebot eines belgischen Investors die Camper in Rage. Auch im de Grevelinge sollen moderne Häuschen mit sehr viel Luxus die vorhandenen Stellplätze ablösen. Kurz nach Die kalte Hand des Camping-Killers einem ziemlich turbulenten Informationsabend liegt Jean Démontent, der Manager der neuen Investoren, ermordet in den Dünen am Meer. Piet van Houvencamp und seiner Assistentin Annemieke Breukink von der Polizei in Middelburg wird schnell klar, dass Démontent ziemlich viel Hass auf sich gezogen haben muss. Wer aber brachte ihn um? Der Tote weist einen präzisen Kopfschuss und zwei weitere, etwas dilettantischere Schussverletzungen auf. Nicht nur die Kripobeamten sind mit dem Mord befasst. Einige Dauercamper aus Deutschland, die sich „Poirots Erben“ nennen, wollen die Untat auf ihre Weise aufklären. Démontent hat, das stellt sich nun heraus, auch anderen Camping-Platz-Betreibern auf Zeeland extrem lukrative Angebote gemacht. Auch wenn van Houvencamp wenig von den deutschen Amateurdetektiven hält, so liefern sie ihm doch einen entscheidenden Hinweis zur Lösung des Falls. Das jedoch bringt den Polizisten in einen für ihn und auch für den Täter unauflösbaren Interessenskonflikt. – Dieser Krimi ist durchaus unterhaltsam, verbunden mit ziemlich viel Camping-Leben und natürlich auch etwas Spannung.

Josef Schnurrer

Josef Schnurrer

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Die kalte Hand des Camping-Killers

Die kalte Hand des Camping-Killers

Bernd Stelter
Lübbe (2026)

298 Seiten
fest geb.

MedienNr.: 756303
ISBN 978-3-7577-0254-0
9783757702540
ca. 22,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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