Mücke, Zebra und die wilde Rettung
Mücke ist ein kleines Mädchen, das am Spielplatz plötzlich auf ein Zebra trifft. Als das Zebra Mücke am Kopf berührt, sieht sie vor dem inneren Auge Farben und kann auf einmal fühlen, was das Zebra sagt. Mücke ist so fasziniert, dass sie das
Zebra mit nach Hause nimmt. Dort erzählt ihr das Zebra, dass seine Eltern eingesperrt wurden. Mücke stellt fest, dass sie auch mit dem Nachbarshund Regenbogen in Kontakt treten kann. Sie erzählt ihm von den eingesperrten Zebras. Regenbogen überbringt die Nachricht auf einem Hügel in einem Park in einem Rausch an Farben an sämtliche Tiere. Diese geben die Informationen immer weiter. So kommt das Eichhörnchen Rodentia zu Mücke und kann berichten, wo die Zebras von dem bösen Herrn Spuck gefangen gehalten werden. In einer eindrucksvollen Rettungsaktion werden die Tiere befreit. Doch Herr Spuck erwischt Mücke... - Mit seinen eindrucksvollen Bildern, welche die gruselige Stimmung gut wiedergeben, ist es ein sehr spannendes Buch. Vielleicht in manchen Teilen zu spannend für Erstleser, für die das Buch wohl gedacht ist. Es bleibt zwar offen, ob Herr Spuck am Ende gefressen wird, jedoch könnte dies die kleinen Leser sehr beschäftigen. Eine Leseempfehlung gibt es daher eher für größere Kinder.
Corinna Meierhöfer
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Mücke, Zebra und die wilde Rettung
Katherina Rundell ; Illustrations Sara Ogilvie ; übersetzt von Nadine Mannchen
ueberreuter (2023)
62 Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 8