Banditensommer
Nach der Scheidung ihrer Eltern fahren die beiden Brüder Kroko und Luis mit ihrem Vater Bernhard nach Kroatien in den Sommerurlaub. Gleich zu Beginn des Urlaubs finden sie sich plötzlich allein in der Stadt wieder, weil sie ihren Vater nicht mehr
finden. Sie geraten an eine Gruppe Gauner und können sich mithilfe einer Bande wilder Straßenhunde retten. Die Hunde Bandit, Stürmer, Schlappohr und Milchohr werden die besten Verbündeten der beiden Brüder. Die Hunde klauen Essen, mit dem sich die beiden Jungs über Wasser halten und Kroko und Luis können im Geheimversteck der Hunde unterschlüpfen. Doch die Hunde haben wertvolles Diebesgut gefressen, was sie ins Visier der Gauner bringt. Juwelen aus der päpstlichen Schatzkammer sind verschwunden! Die Gauner wollen diesen wertvollen Schatz unbedingt wiederhaben und beginnen die Jagd auf die Streuner. Auch der Vater sucht fieberhaft nach seinen Söhnen. Aus dem anfänglich ängstlichen Luis wird im Lauf der Geschichte ein mutiger Junge, der richtig gut mit den Hunden umgehen kann, und auch Kroko trägt mit den neuen Freunden Fadi und Darija zu einem glücklichen Ausgang bei. – Ein spannendes Abenteuer über Familie, Mut und Freundschaft, das mit einer durchgehenden Illustration am unteren Seitenende optisch besticht. Der Ton der Gauner und des Vaters ist mitunter etwas rau, daran muss man sich gewöhnen. Die Geschichte an sich ist aber ein unvergessliches Abenteuer, das sicher viele Lesebegeisterte findet.
Sonja Gast
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Banditensommer
Mirjam Raymond
ueberreuter (2026)
311 Seiten : zahlreiche Illustrationen
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10