Wie meine Internet-Liebe zum Alptraum wurde

Selbstbewusst und ehrlich beschreibt Victoria Schwartz ihre Internet-Liebe zu "Kai". Erst nach Monaten des Chattens, Skypens und Telefonierens ist sie sich sicher, dass es Kai gar nicht gibt. Er ist ein "Realfake", wie Menschen genannt werden, die Wie meine Internet-Liebe zum Alptraum wurde sich Online eine falsche Identität zulegen. Immer, wenn sie ein Treffen vereinbaren, sagt er ab. Einmal muss er wegen familiärer Probleme ins Ausland, dann ist er beruflich monatelang in China, und schließlich erklärt er, krank zu sein. Auf ihre skeptischen Nachfragen reagiert er beleidigt, meldet sich tagelang nicht mehr bei ihr und behauptet, sie sei schuld am Scheitern des Treffens. Als Schwartz ihre Erfahrung via Internet schildert, ist sie entsetzt, wie viele ihr Schicksal teilen und mit welchen schwerwiegenden Folgen sie zu kämpfen haben. Trotzdem verurteilt sie "Kai" nicht, denn sie selbst hat sich für den Kontakt mit ihm entschieden. Im Anhang erklärt die inzwischen u. a. als Beraterin von Fake-Opfern tätige Autorin verschiedene Arten von Internet-Fakes und deren typische Vorgehensweisen. Auf ihrer Seite www.realfakes.net finden sich weitere Informationen zu diesem brisanten Thema. Als erstes Buch zum Thema überall einstellen.

Adelgundis Hovestadt

Adelgundis Hovestadt

rezensiert für den Borromäusverein.

Wie meine Internet-Liebe zum Alptraum wurde

Wie meine Internet-Liebe zum Alptraum wurde

Victoria Schwartz
Blanvalet (2015)

319 S.
kt.

MedienNr.: 584042
ISBN 978-3-7645-0536-3
9783764505363
ca. 12,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Bi
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