Die relative Unberechenbarkeit des Glücks
Der zwölfjährige Ethan hat außergewöhnliche Talente für Naturwissenschaften, was stets für Überraschungen sorgt. Er lebt zusammen mit seiner Mutter Claire in Sydney. Mark, seinen Vater, hat er nie kennengelernt und Claire vermied es konsequent,
darüber zu sprechen. Eines Tages findet Ethan einen Brief des Vaters, in dem dieser ankündigt, nach Sydney zu kommen. Ethan trifft seinen Vater und sie kommen sich spontan sehr nahe. Dabei erfährt er das Geheimnis der Trennung. Mark wurde verurteilt, der Verursacher eines Schütteltraumas an dem wenige Wochen alten Baby zu sein. Mark beteuert immer wieder seine Unschuld. Als Ethan sich bei einem Selbstversuch schwer verletzt, kommt die Wahrheit ans Licht. - Antonia Hayes hat ein Thema in Worte gefasst, das dringend eines Forums bedarf. Ein großartiger und herzergreifender Roman, dem man eine große Leserschaft wünscht. (Übers.: Andrea Brandl)
Elfriede Bergold
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Die relative Unberechenbarkeit des Glücks
Antonia Hayes
Blanvalet (2016)
461 S.
fest geb.