Wer hat den kleinen Bären so lieb?

Der kleine Bär hat eine sehr gleichförmige Morgenroutine: aufstehen, Schlaf abschütteln, Essen suchen. Doch eines Tages liegt eine Möhre neben der Höhle - der Bär kennt das "Ding" nicht, verzehrt es jedoch mit Genuss. Damit nicht genug: täglich Wer hat den kleinen Bären so lieb? werden es mehr; wer ihm durch die Geschenke seine Zuneigung zeigt, weiß er nicht, beginnt aber bald, sich mit Gegengeschenken zu revanchieren. Erst kurz vor Schluss zeigt sich der Hase - von Kindern sicher längst vermutet. Fortan verbringt das ungleiche Paar viel Zeit miteinander. Das eher für jüngere Kinder geeignete Bilderbuch besticht mit seinen Illustrationen: Sie zeigen die natürliche Umgebung der Tiere in einer Mischtechnik aus Wachs und Aquarell auf grobem Papier weich und leicht verwischt mit einem farblich und gestalterisch stark zurückgenommenen Wald-Hintergrund. Insgesamt bleibt es bei zarten und pastelligen Naturfarben - lediglich das Wangenrot der Tiere fällt unauffällig aus dem Rahmen und symbolisiert die freudige Aufregung. - Ein sensibles Buch über Freundschaft - gut ausgebauten Beständen empfohlen.

Birgit Karnbach

Birgit Karnbach

rezensiert für den Borromäusverein.

Wer hat den kleinen Bären so lieb?

Wer hat den kleinen Bären so lieb?

Daniel Pinkwater. Ill. von Will Hillenbrand
Brunnen-Verl. (2012)

[20] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.

MedienNr.: 367711
ISBN 978-3-7655-6962-3
9783765569623
ca. 3,99 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 4
Systematik: KK
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