Lucky Luke - 95. Das gelobte Land
Lucky Luke hütet eine große Viehherde, als ihn der Pechvogel Jack Loser, ein alter Bekannter, um einen Gefallen bittet. Luke soll Jacks Verwandten, Juden aus Osteuropa, die in den Wilden Westen übersiedeln wollen, auf dem gefährlichen Treck helfen.
So begibt sich der Cowboy nach St. Louis, um die etwas eigenwilligen und fest in ihrer jüdischen Tradition stehenden Zuwanderer abzuholen: Der torah-feste Moishe und seine tatkräftige Frau Rachel, die 20-jährige, schüchterne Enkelin Hanna und ihr sieben Jahre jüngerer, naseweiser Bruder Jankel, der in Chalm City seine Bar-Mizwa feiern soll. Auf dem langen Weg dorthin muss die Reisegruppe nicht nur die üblichen Abenteuer bestehen (Naturgefahren, Banditen, feindselige Indianer), sondern Luke und auch die Leserschaft lernen einiges über jüdische Sitten und Bräuche und über den Anteil dieses Volkes bei der Besiedlung Amerikas. Dies verschafft der unterhaltsamen und gagreichen, gleichwohl nicht immer stimmigen Story eine gewisse Aktualität. Die zahlreichen Serienfans kommen also wieder auf ihre Kosten. Überall einsetzbar.
Siegfried Schmidt
rezensiert für den Borromäusverein.
Lucky Luke - 95. Das gelobte Land
Zeichn.: Achdé. Text: Jul
Egmont (2017)
Lucky Luke ; 95
48 S. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 8