Das große Buch der Elektrizität
Ein Leben ohne Elektrizität, ohne Strom, ist heute praktisch undenkbar. Nicht nur der Computer braucht Strom, ebenso die Küchengeräte, das Auto, das Telefon und all die anderen Kommunikationsgeräte, die Haus- und Straßenbeleuchtung, medizinische
Geräte usw. Und doch liegt die eigentliche praktische Anwendung der Elektrizität noch nicht allzu lange zurück, wie der Wissenschaftshistoriker und Bestsellerautor E. P. Fischer hier zeigt. Erst Anfang des 18. Jh. gelangen Benjamin Franklin, Henry Cavendish, Alessandro Volta, Luigi Galvani und Charles Coulomb erste entscheidende Entdeckungen. Doch mit Thomas Alva Edison und Werner von Siemens begann dann der eigentliche Höhenflug, der über Röhren, Batterien, Glühlampen, Halbleiter, Transistoren und Chips bis heute anhält. Fischer versteht es, den Leser nicht nur zu informieren, sondern auch zu unterhalten. Er zitiert aus den alten Quellen und zeigt anhand von über 360 teils farbigen Bildern die ungeheure Entwicklung der Elektrizität. Dazu kommen Grafiken, Infokästen und Literaturhinweise. So kann das eindrucksvolle Werk allen wissenschafts- und technik-historisch Interessierten bestens empfohlen werden.
Michael Mücke
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Das große Buch der Elektrizität
Ernst Peter Fischer
Ed. Fackelträger (2011)
363 S. : zahlr. Ill. (überw. farb.), graph. Darst.
fest geb.