Liebes Land
Seit Jahren gibt es eine neue Lust am Landleben (- was ja nicht das gleiche bedeutet wie Lust auf Landleben). Das zeigt sich in der Zeitschriften- und Buchlandschaft, aber auch allgemein in der Medienwelt. Ein neues Buch aus dem Topp-Verlag mit dem
Untertitel: 'Die beste Art zu leben' hat bisher erschienene Reportagen und Rezepte aus dem Magazin 'Liebes Land' zusammengestellt. Ausgesuchte Regionen aus dem deutschsprachigen Raum werden anhand eines alten Handwerks oder einer anderen interessanten Besonderheit und mit einem Rezept aus dem kulinarischen oder handwerklichen Bereich vorgestellt. Leider merkt man, dass hier auf die Schnelle und wenig sorgsam gearbeitet wurde. Fehler sprachlicher und inhaltlicher Art wurden nicht sorgfältig lektoriert, die Seitenzahlen der Inhaltsangabe stimmen bereits nach dem ersten Kapitel nicht mehr, da offensichtlich die Reihenfolge nachträglich umgestellt wurde, manchmal fehlen Teile bei den Anleitungen, und auch ein Register sucht man vergeblich. Insgesamt also etwas unbefriedigend. Dennoch möglich, da die ansprechende Aufmachung dem offensichtlichen Wunsch vieler Leserinnen nach einem klischeehaften und geschönten Blick auf das Landleben entgegenkommt und mit Nachfrage zu rechnen sein wird.
Ulrike Braeckevelt
rezensiert für den Borromäusverein.
Liebes Land
[Produktionsmanagement/Lektorat: Mariel Marohn]
Frechverl. (2012)
Topp ; 5921
160 S. : überw. Ill. (farb.), Kt.
fest geb.