Der magische Bogen
Nach Versuchen mit Blockflöte und Klarinette beschließt die elfjährige Lizzie, Geige spielen zu lernen. Doch je verbissener sie übt, umso mehr verkrampft sie ihren Arm beim Bogenführen, umso schriller hören sich die produzierten Töne an. Sie
treibt damit ihre Familie und ihre Geigenlehrerin fast in den Wahnsinn - und das Schulorchester weigert sich, weiter mit ihr zu spielen. Zutiefst gekränkt fährt Lizzie mit ihrem Rad in den Park und hört dort aus einem Pavillon wunderbares Geigenspiel - vom geheimnisvollen Mr Rostikoff, der ihr seinen über 200 Jahre alten und sehr wertvollen Bogen für drei Monate leiht: er soll ihr helfen, besser zu spielen. Und wirklich, Lizzies Geigenspiel verbessert sich so sehr, dass sie sogar eine schwierige Musikprüfung schafft und bei einem Schulkonzert ein Solo spielt. Doch den wertvollen Bogen wollen auch Gauner haben, es kommt zu spannenden Verfolgungsjagden - doch nach drei Monaten kann Lizzie zum Glück den Bogen unbeschädigt zurückgeben. Sie hat jetzt genug Selbstvertrauen, um auch ohne den magischen Bogen eine gute Geigenspielerin werden zu können. - Eine zauberhafte, witzige und spannende Geschichte für Leser (und hoffnungsvolle Musikschüler) ab 11 Jahren.
Gudrun Eckl
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Der magische Bogen
Rodney Bennett
Verl. Freies Geistesleben (2015)
296 S.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 11