Das Rad der Ewigkeit
1700: Der Mühlenbauer Johann Bessler erfindet unter dem Pseudonym Orffyreus ein Perpetuum mobile, das ewig läuft und zugleich Arbeit verrichten kann. Doch er wird von mächtigen Feinden gezwungen, seine Erfindung zu verkaufen, die dann vernichtet
werden soll. 300 Jahre später erhält der Patentanwalt Robert Weber geheimnisvolle Druckplatten, die er mit der Buchrestauratorin Julia Wall zusammen entschlüsseln will. Die Schrift ist von einem Orffyreus und enthält einen versteckten Code, der zum Bau eines Perpetuum mobiles führen soll. Plötzlich werden Robert und Julia gejagt, bespitzelt und verfolgt. Ein Energiekonzern aus Russland will die Erfindung verwerten, eine Gruppe von Wissenschaftlern der Royal Society will die Publikation verhindern, um selbst nicht unglaubwürdig zu werden. Gleichzeitig bemühen sich die Gejagten um die Entschlüsselung des Codes ... - In dem spannenden Roman wird abwechselnd sowohl die Geschichte Johann Besslers in der Gegnerschaft zu Isaac Newton und der Londoner Royal Society wie auch die gnadenlose Jagd auf Robert und Julia erzählt. Abenteuerlich, aber schlüssig ist die Geschichte aufbereitet, die mit dem Gedanken spielt: Was wäre wenn? Für geschichtlich interessierte Fantasyleser breit einsetzbar.
Brigitte Hölzle
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Das Rad der Ewigkeit
Tibor Rode
Lübbe (2013)
589 S.
fest geb.