Der Mann aus St. Petersburg
1914, in der Nähe Londons: Der Earl of Walden lebt mit seiner russischstämmigen Frau Lydia und Tochter Charlotte in angenehmem Wohlstand auf Walden Hall. Die Idylle wird unterbrochen, als Winston Churchill den Earl bittet, Verhandlungen mit Fürst
Orlow - dem Neffen Lydia Waldens - bezüglich eines Beitrittspaktes zwischen England und Russland im Kriegsfalle zu führen. Russische Anarchisten erfahren von diesen Verhandlungen und deren Mitglied Felix Kschessinsky wird nach London geschickt, um Orlow zu töten. Die minutiös geplante Tat scheitert, als Kschessinsky die Stimme Lydia Waldens hört. Beide teilen ein romantisches Geheimnis, was den weiteren Verlauf der Geschichte wesentlich beeinflusst. Gelassen und ausdrucksstark liest Christoph Wortberg diese spannende Mischung aus politischem Thriller, genauer Beschreibung der damaligen Lebens- und politischer Umstände und einer romantischen Liebesgeschichte und lässt den Hörer in die Geschichte eintauchen. Für alle Liebhaber packender historischer Geschichten bestens geeignet.
Gabriele Güterbock-Rottkord
rezensiert für den Borromäusverein.
Der Mann aus St. Petersburg
Ken Follett. Christoph Wortberg liest
Lübbe Audio (2011)
6 CD (ca. 406 Min.)
CD