Wilma und das Rätsel der gefrorenen Herzen
Ein zehnjähriges Waisenkind und ein weltberühmter erfolgreicher Detektiv mögen auf den ersten Blick nicht das ideale Paar sein, wenn es darum geht, einen wertvollen Diamanten wiederzufinden und einen Mörder zu stellen, der seine Opfer mit gefrorenen
Herzen zurücklässt. Doch Wilma lässt sich von solchen Äußerlichkeiten nicht beeindrucken. Und so setzt sie alles daran, die Assistentin des berühmten Theodore P. Goodman zu werden. Sie ist hartnäckig und eigensinnig, clever und ausdauernd und wird nach einer aufregenden Verbrecherjagd tatsächlich zum Lehrling des großen Detektivs. - Diese Geschichte wird von Emma Kennedy so virtuos, sprachlich gewandt und differenziert erzählt, dass sie geübte Leser/-innen ab 11 Jahren unweigerlich in ihren Bann zieht. So bleibt nur zu hoffen, dass der zweite, in England erschienene Band möglichst schnell übersetzt wird.
Ute Sand
rezensiert für den Borromäusverein.
Wilma und das Rätsel der gefrorenen Herzen
Emma Kennedy
Dressler (2011)
266 S.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 11