Vom ersten Mann, der auf den Mond pinkelte

Apollo 11 ist auf dem Weg zur ersten Mondlandung und an Bord streiten sich die beiden Astronauten Neil und Buzz darum, wer als erster Mensch den Mond betreten darf. Eigentlich sollte Buzz, aber jetzt hat Houston beschlossen, dass Neil darf. Doch dann Vom ersten Mann, der auf den Mond pinkelte ziehen die beiden an einem Strang, die Landung klappt trotz einiger Pannen und Buzz wird zwar nicht als erster Mensch den Mond betreten, aber etwas - wenn auch nicht ganz authentisches - Anderes erstmalig auf dem Mond tun. - Es gibt Bücher, auf die Büchereimitarbeiter gewartet haben, dieses gehört dazu. Die erste Mondlandung als fiktive Geschichte aufbereitet, als wäre man dabei gewesen, das ist zunächst eine nette Idee. Die historischen Fakten stimmen, bis auf eine Kleinigkeit, und es menschelt gewaltig an Bord. Die Eifersüchteleien der beiden Astronauten um Ruhm und Ehre und die alltäglichen Verrichtungen an Bord haben Vorrang vor den technischen Details. Abstriche sind sowohl bei den Illustrationen als auch beim Format zu machen, die Illustrationen erinnern an Karikaturen und bieten wenig Information, der Text ist zu lang und schwierig für die durch das Bilderbuchformat angesprochene Zielgruppe. Dennoch, das Buch wird wegen des Themas reichlich Liebhaber finden.

Beate Mainka

Beate Mainka

rezensiert für den Borromäusverein.

Vom ersten Mann, der auf den Mond pinkelte

Vom ersten Mann, der auf den Mond pinkelte

Endre Lund Eriksen (Text) und Torill Kove (Ill.)
Sauerländer (2011)

45 S. : überw. Ill. (überw. farb.)
fest geb.

MedienNr.: 343486
ISBN 978-3-7941-6183-6
9783794161836
ca. 14,95 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 8
Systematik: K
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