Der Trennung gedenken - das Verbindende feiern

"Wenn nicht jetzt, wann dann?" So wird an einer Stelle in diesem Werkbuch gefragt, das sich im Reformationsjahr 2017 gezielt mit dem Verbindenden in den beiden großen Kirchen beschäftigt, aber auch die Aufgaben präzisiert, die es noch zu bewältigen Der Trennung gedenken - das Verbindende feiern gilt. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an dieser Arbeitshilfe steht vor Augen: Es geht heute um die Glaubwürdigkeit des christlichen Zeugnisses in einer säkularen Gesellschaft. Nicht die Einheit, aber weitgehende Einigkeit in den theologischen Fragen und vor allem auch in der seelsorgerischen Praxis ist gefordert. 26 katholische und evangelische Theologen bereiten die Themen auf und bieten Modelle für Gottesdienste und andere Gelegenheiten an. Das reicht von Predigten über die reformatorischen Kernthemen, zum Verständnis von Reformation und bis zu Vorschlägen für liturgische Feiern, auch ökumenischer Art. Besonders erwähnen möchte ich eine vorgeschlagene Liedpredigt über "Halleluja - Das Loblied der Erlösten". Dort heißt es: Das Halleluja ist zum Hoffnungslied der Ökumene geworden. - So sehr man dem Buch eine weite Verbreitung wünscht, bleibt doch die Hoffnung, dass es nicht in irgendwelchen Regalen verstaubt, sondern zu einem beliebten und bewährten ökumenischen Praxisbuch wird, auch über das Reformationsjahr 2017 hinaus!

Armin Jetter

Armin Jetter

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Der Trennung gedenken - das Verbindende feiern

Der Trennung gedenken - das Verbindende feiern

Stefan Möhler (Hg.)
Schwabenverl. (2016)

216 S.
kt.

MedienNr.: 836776
ISBN 978-3-7966-1712-6
9783796617126
ca. 19,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Re
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