Tutenchamun und die Grabräuber
Der junge Pharao Tutenchamun steht nach dem Scheitern der Religionsreform seines Vaters Echnaton unter Druck, seine Herrschaft ist nicht unangefochten und die Götter sind noch reizbar. Aber in Herkos hat er einen Freund, wenn auch diese Geisel vom
kretischen Königshof, zur Stabilisierung der bilateralen Beziehungen zum ägyptischen Hof gesandt, sehr wohl um die Rangunterschiede zwischen ihnen beiden weiß. - Der zweite Band in dieser Reihe von Abenteuern aus dem alten Ägypten führt Tutenchamun und Herkos mit Papyrusbarken über den Nil in den Süden des Landes. Für die heutigen Leser werden Technik und Kultur, insbesondere Begräbnisbräuche und Glauben der Pharaonenkultur anschaulich beschrieben, wobei die Spannung nicht zu kurz kommt. Der Band ist in relativ kurze Abschnitte unterteilt und mit dem Barkensymbol als Trennzeichen zwischen den einzelnen Abschnitten ansprechend gestaltet.
Annette Jantzen
rezensiert für den Borromäusverein.
Tutenchamun und die Grabräuber
Alfred Bekker
Ueberreuter (2011)
118 S.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10