Oh nein, die Hexe will mich kochen!

Merlin ist der Sohn des Zauberers Camelot und wäre sehr gerne ein genauso guter Zaubermeister wie dieser. Leider darf er das Zauberatelier nicht betreten und auch nicht als Zauberlehrling seines Vaters arbeiten. Als Merlin jedoch zufällig das Zauberbuch Oh nein, die Hexe will mich kochen! seines Vaters findet, wittert er seine große Chance. An seinen Freunden Artus, Lancelot, Viviane und Ginevra testet er sein Zaubertalent, was zunächst ziemlich misslingt. Als er die Zauberformeln des Buches weiter alleine im Wald übt, wird er von der verwandelten Hexe Morphaga mit einer List entführt und eingesperrt. Doch mit Hilfe seiner Freunde kann er dem Kochtopf der Hexe entfliehen und die Kinder geben Camelot das schon schmerzlich vermisste Zauberbuch zurück. Die den erwachsenen Lesern aus der Artussage bekannten Figuren, werden hier in veränderten Zusammenhängen (beispielsweise ist Ginevra die Schwester von Artus) als Kinder dargestellt, wobei Artus und Lancelot eher ängstliche Jungen sind und Merlin und die beiden Mädchen sich mehr zutrauen. Das ergibt ein paar humorvolle Szenen, die von vielen unkolorierten Bildern und Comic-Zeichnungen begleitet sind. Der Text ist für 8-jährige Leser durch die Wortwahl teilweise eher schwer zu bewältigen. Dadurch eignet sich das Buch hauptsächlich für versierte Leser ab etwa 9 Jahren, die nach Abenteuerlektüre suchen ohne auf stimmige historische Zusammenhänge Wert zu legen.

Gabriele Güterbock-Rottkord

Gabriele Güterbock-Rottkord

rezensiert für den Borromäusverein.

Oh nein, die Hexe will mich kochen!

Oh nein, die Hexe will mich kochen!

Marc Cantin
Ueberreuter (2013)

Merlin!
90 S. : zahlr. Ill.
fest geb.

MedienNr.: 377931
ISBN 978-3-8000-5716-0
9783800057160
ca. 8,95 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 9
Systematik: K
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