Die Luft, die du atmest
Ein Vogelsterben großen Ausmaßes erregt weltweit die Aufmerksamkeit von Wissenschaftlern. Gleichzeitig sterben immer mehr Menschen an einer besonders schweren Form von Grippe. Bald schon bestätigt sich der Verdacht, dass es sich um ein mutiertes
Virus der Vogelgrippe handelt. Eine Pandemie bricht aus, die sich von Asien nach Europa und schließlich auch in die USA ausbreitet, bis in die kleine Stadt in Ohio, in der die handelnden Personen dieses Romans leben. Seit einem Jahr lebt die Lehrerin Ann nach der Trennung von ihrem Mann Peter, der sich berufsbedingt mit der Mutation von Viren beschäftigt, mit ihren beiden Töchtern alleine und hat ihr Leben so einigermaßen im Griff. Die Sorge um die Familie und die verhängte Quarantäne bringen Peter wieder zurück nach Hause. Die Situation spitzt sich zu, als Lebensmittel und Benzin knapp werden und ein Schneesturm die Stromversorgung für lange Zeit lahmlegt. - Beeindruckend geschrieben, sehr spannend und beängstigend durch die Realitätsnähe einer jederzeit auch bei uns möglichen Katastrophe, zumal dieses Thema immer wieder in der Presse auftaucht. (Übers.: Karen Nölle)
Christiane Kühr
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Luft, die du atmest
Carla Buckley
Wunderlich (2011)
489 S.
fest geb.