Der Thron der Welt

Im Jahr 1072 trifft der fränkische Söldner Vallon auf seinem Weg durch die Alpen auf den Gelehrten und Priester Cosmas von Byzanz, der ihn auf seinem Sterbebett bittet, zusammen mit seinem Gehilfen Hero, einem Medizinstudenten, nach England zu reisen. Der Thron der Welt Dort soll er Graf Olbec die Lösegeldforderungen unterbreiten, die der Emir von Anatolien für Olbecs Sohn fordert. In England erfahren die beiden, dass es sich bei dem Lösegeld um zwei höchst seltene weiße Falken handelt, die sie aus Grönland holen und nach Anatolien bringen müssen. Olbecs Falkner begleitet sie auf der Reise, bei der es sich letztlich nicht um die Befreiung von Olbecs Sohn, sondern um die Bergung des verschollen geglaubten Thomas-Evangeliums handelt. - Dem Autor gelingen farbige, z. T. zwielichtige Figuren, die er in eine spannende Handlung einbindet. Insgesamt vermittelt der Roman eine meist realistische Darstellung mittelalterlichen Lebens, v.a. auf die Falknerei. Der gut konstruierte Plot wird allerdings durch ausgedehnte brutale Gefechtsszenen immer wieder unterbrochen. (Übers.: Karolina Fell)

Adelgundis Hovestadt

Adelgundis Hovestadt

rezensiert für den Borromäusverein.

Der Thron der Welt

Der Thron der Welt

Robert Lyndon
Wunderlich (2013)

955 S. : Kt.
kt.

MedienNr.: 374695
ISBN 978-3-8052-5026-9
9783805250269
ca. 18,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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