Was fehlt, bist Du
Von allen Geschwistern ist Patricia die einzige, die nach der Erfüllung ihrer Träume strebt. Unterstützt von ihrem Ehemann gelingt ihr der Durchbruch als Sängerin. Doch ihre Ehe bleibt kinderlos. In Nigeria hat sich Yomi in Henry verliebt. Aus
Familienpflicht heiratet sie einen anderen und arrangiert sich so gut wie möglich. Als sie Henry wiedertrifft, kann sie der Versuchung nicht widerstehen. Das kleine Mädchen, das neun Monate später zur Welt kommt, gibt sie zum Schutz in ein Heim. Dort lernt Patricia es kennen, adoptiert Lara und holt sie nach England. Obwohl es nicht immer einfach ist, wächst Lara zu einer erfolgreichen Frau heran. Doch an ihrem dreißigsten Geburtstag taucht Yomi auf und Lara muss sich mit ihren Wurzeln auseinandersetzen. - Das von Lola Jaye gewählte Thema ist berührend. Stellenweise wünscht man sich die Umsetzung sprachlich geschliffener, die Handlung weniger vorhersehbar. Nur Leserinnen leichter Lektüre zu empfehlen. (Übers.: Ulrike Wasel u. Klaus Timmermann)
Tina Schröder
rezensiert für den Borromäusverein.
Was fehlt, bist Du
Lola Jaye
Wunderlich (2013)
347 S.
fest geb.