Dunkle Wasser
Veronica, genannt Ronnie, musste mit ihren Eltern von der Stadt aufs Land ziehen und ihr abwechslungsreiches Teenie-Leben für ein beschaulich-langweiliges Naturidyll aufgeben. Um nicht zu versauern, joggt sie viel in der Wildnis, schwärmt für Keith,
den einzig annehmbaren Jungen der Gegend, und freundet sich mit der kleinen Karen an, die das Leben in der Natur liebt und Ronnie mit ihren Gedanken immer wieder zum Staunen bringt. Diese Beziehung zu Karen durchlebt Ronnie nochmals im Rückblick, denn auf einer ihrer Joggingrunden findet sie das Mädchen tot, ermordet. In ihrer Verzweiflung will Ronni alles tun, um den Mörder zu finden und begibt sich dabei selbst in Gefahr, teils, weil sie zu mutig ist, teils, weil sie den Falschen vertraut und damit die Wahrheit nicht sehen kann oder will. - Insgesamt ist dieser Jugendthriller, der aus der Perspektive Ronnies erzählt wird, spannend geschrieben. Eine lesenswerte Mischung aus Thriller, Liebesgeschichte und Jugendroman.
Dagmar Wolf
rezensiert für den Borromäusverein.
Dunkle Wasser
Mary Jane Beaufrand
Coppenrath (2011)
263 S.
fest geb.