Ein Tag im Sommer
Am 16. Juni 2012 werden die Zwölftklässler der Nantucket Highschool feierlich entlassen. Anschließend wird dieses Ereignis von allen Inselbewohnern gefeiert, die Jugendlichen treffen sich zu einer Party am Strand. Am Ende des Tages ist eine von
ihnen tot: Bei einem selbstverschuldeten Autounfall verstirbt Penelope Alistair. Mit ihr im Wagen saßen ihr Zwillingsbruder Hobson, ihr Freund Jake und die gemeinsame Freundin Demeter. Hobson ist schwer verletzt und liegt im Koma, die beiden anderen kommen unverletzt davon. Die Jugendlichen und ihre Eltern müssen sich im Folgenden den Nachwirkungen dieses Unfalls stellen, aber auch den vorangegangenen Weichenstellungen und gegenseitigen Verletzungen. Wie dies den Protagonisten mehr und mehr gelingt, wird in angenehm lesbarer Form abwechselnd aus den unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt. Ein perfekter Sommer-Schmöker! (Übers.: Almuth Carstens)
Gabriele Güterbock-Rottkord
rezensiert für den Borromäusverein.
Ein Tag im Sommer
Elin Hilderbrand
Bloomsbury (2013)
445 S.
kt.