Monte Carlo
Schon als Dreizehnjähriger bastelte Jack Preston an Nachbars Traktor herum. Er entwickelte sich zu einem Fachmann für alle Art von Motoren. So wundert es nicht, dass Jack bei großen Autorennen als Mechaniker eingesetzt wird und daher auch in Monte
Carlo für das Fahrzeug verantwortlich ist. Alles ist bereit und Berühmtheiten wie die schöne, bardothafte Deedee und die Fürstenfamilie nehmen ihre Plätze ein. Gerade als Deedee zur Fürstenloge gehen will, bricht ein Feuer aus, verursacht durch ein Treibstoffleck. Jack rettet Deedee, die dadurch ohne Verletzungen bleibt, während Jack sich schwere Verbrennungen am Rücken zuzieht. Zurück in England wird er von seinen Freunden zunächst als Held gefeiert, doch in den Medien wird ständig Deedees Leibwächter als Held und Retter dargestellt. Jack muss feststellen, dass ein anderer seine Lorbeeren einholt und fühlt sich dadurch schwer verletzt. Als Deedee einen Besuch in Deutschland ankündigt, macht sich Jack mit einem passenden Werkzeug für einen Kurztrip auf den Weg. Einige Tage später ist in den Medien zu hören, dass die berühmte Schauspielerin bei einem Autounfall ums Leben kam. - Peter Terrin erzählt spannend und mitfühlend die Geschichte eines Helden, der zum Verlierer degradiert wurde. (Übers.: Christiane Kuby und Herbert Post)
Elfriede Bergold
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Monte Carlo
Peter Terrin
Berlin Verl. (2016)
190 S.
fest geb.