Seelenfutter
Eines vorweg: Man muss keine schlechte Laune haben, um die Gerichte aus diesem Buch nachzukochen. Nach dem Verzehr derselben verspricht der Titel jedoch, dass man die Welt wieder etwas positiver sieht. Der Auftakt zum Klappentext ist Programm: "Sucht
er Sie auch manchmal heim, dieser Heißhunger auf 'heiß und fettig' oder 'süß und sündig'?" - Die Autorinnen bieten eine Auswahl von Rezepten mit Gelinggarantie, wie beim Verlag üblich viele gute Tipps und darüber hinaus auch noch schöne Fotos. Das allein ist alle Ehren wert. Man hätte das Ganze auch einfach "Lecker!" nennen können, denn eine Erklärung dessen, was gerade diese Gerichte zu "Seelenfutter" machen soll, bleiben die Autorinnen schuldig. Trotzdem bei Bedarf sehr gut einsetzbar.
Thomas Oberholthaus
rezensiert für den Borromäusverein.
Seelenfutter
Susanne Bodensteiner ... [Fotogr. Julia Hoersch]
Gräfe und Unzer (2013)
192 S. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.