Hüter der Sterne
Der 12-jährige Aaron verbringt wie immer die Ferien in einem Sommercamp in der Nähe von London. Dort freundet er sich mit dem populären Mädchen Pippa an. Eines Tages löst sich das Sternenbild Widder vom Firmament und kommt auf die Erde zu. In
dieser für das Camp bedrohlichen Situation entdeckt Aaron, dass er, wie auch Pippa, über magische Kräfte verfügt. Zusammen bezwingen sie den Widder. Nach dem Vorfall wird Aaron in die Stardust Academy aufgenommen, um dort als Asteria, Hüter der Sterne, ausgebildet zu werden. Die Stardust Academy verbirgt sich hinter der berühmten astronomischen Uhr in Prag. Aaron ist hellauf begeistert von dieser unbekannten Welt, wird aber, obwohl er ein sehr aufgeweckter Schüler ist, von Versagensängsten gequält. Aber mit seinen Freunden Pippa und Remi an seiner Seite wächst er im Laufe des ersten Schuljahres an der Akademie über sich hinaus. - Das Setting und die Personengalerie dieser neuen Fantasy-Reihe erinnerten sehr an Harry Potter. Das Besondere ist hier die Ansiedlung zwischen Himmel und Erde mit Wesen, die halb Himmelskörper, halb Menschen sind und Schüler:innen, die - je nach Zuordnung zu einem Planeten - verschiedene magische Kräfte entfesseln können, seien es Erdbewegungen, Feuermagie oder Gefühlsmanipulation. Abgesehen davon, dass die Actionszenen teils unnötig in die Länge gezogen werden, wodurch der Spannungsbogen zwischendurch leidet, ist es ein vielversprechender Auftakt der Reihe. Nebenbei erfährt man Wissenswertes über die Himmelskörper. Ab 10 Jahren.
Maria Holgersson
rezensiert für den Borromäusverein.
Hüter der Sterne
Francesca Peluso
Baumhaus (2024)
Stardust Academy ; [1]
301 Seiten, Karten
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10