Der Club der schrägen Prinzessinnen
Die zehnjährige Holly von Stülpenstorck-Torkelwitz ist eine echte Prinzessin. Schade, dass ihre Eltern auf den Titel so gar keinen Wert legen und lieber als Punks in einem Bauwagen wohnen. Da ergreift Holly selbst die Initiative und meldet sich im
Prinzessinnen-Internat an. Dort scheitert sie ziemlich schnell an Fächern wie „Manieren“ und „Anmut“. Gut, dass sie zwei gleichgesinnte Prinzessinnen trifft. Nun bilden sie eine echt schräge Gruppe – ein Punk, eine Ökoaktivistin und ein Boxprofi. Gemeinsam überlegen sie sich einen Plan, um wegen ihrer schlechten Noten nicht von der Schule zu fliegen. Was das mit einem Drachen und angehenden Prinzen zu tun hat, bleibt spannend. – Ein mit viel Witz und Humor geschriebenes Buch, das wohl dank der Farbgebung eher Mädchen ansprechen wird. Die Kapitel sind Tagebucheinträge von Holly und durch verschiedene Schriftarten und bunte Illustrationen sehr ansprechend gestaltet. Schade ist nur, dass die Vorgeschichte von Holly fehlt. Da es sich um den Start einer Reihe handelt, wird dies aber vielleicht im nächsten Band noch nachgeholt. Am Ende gibt es eine nette Bastelanleitung für Freundschaftsarmbänder.
Corinna Meierhöfer
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Der Club der schrägen Prinzessinnen
Nicole Röndigs ; mit Illustrationen von Marta Kissi
Baumhaus (2025)
122 Seiten : zahlreiche Illustrationen (farbig)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 8