Die Bären von Hügelwald
Der kleine Grizzly aus dem Hügelwald ist ein alter Freund von Prinzessin Limontje, die auf der anderen Seite des Sees wohnt (s. "Der Grizzly, der nicht schlafen wollte", BP 05/319). Nun wird sie Königin und muss mit allerlei Problemen fertig werden.
Doch wenn man einen guten alten Freund wie den Grizzly hat, bekommt man natürlich jede Unterstützung. Umgekehrt hilft sie auch dem Grizzly, der sich um seine neuen Nachbarn kümmern muss: den Elefanten Georges, der aus dem Zirkus ausgerissen ist, den kleinen Bären Kareltje, der eine Republik der freien Bären gründen möchte, und um viele weitere Bären mit seltsamer Vorgeschichte. Diese fabelhafte Geschichte nimmt mit amüsanter Leichtigkeit die Missstände in unserer Gesellschaft, aber auch das Verhältnis zwischen Mensch und Tier und zwischen den Menschen aufs Korn und kommt zu eigenwilligen und vergnüglichen Lösungen. Die Geschichte ist zwar für Kinder einigermaßen leicht zu lesen und vom Inhalt zu verstehen, die vielen ironischen Feinheiten erschließen sich aber erst älteren Lesern. Wegen der großartigen Fabulierkunst ist dieses Buch für geübte Leser ab 9 Jahren zu empfehlen, aber auch für Erwachsene. (Übers.: Verena Kiefer)
Emily Greschner
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Bären von Hügelwald
Henri van Daele. Mit Bildern von Ute Krause
Gerstenberg (2012)
255 S. : zahlr. Ill.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 9