Verborgene Schätze, versunkene Welten
Es gibt viele antike Schätze, von denen man schon mal gehört hat: die geheimnisvollen Steinriesen der Osterinseln, das Grab Tutanchamuns im Tal der Könige oder die steinzeitlichen Höhlenmalereien in Altamira. In diesem Buch werden einundzwanzig
kurze Geschichten erzählt über die Entdeckung und die Entdecker dieser archäologischen Sensationen. Teils waren es Zufallsfunde von Laien, die erst noch eingeordnet und geklärt werden mussten, teils haben aber auch Forscher jahrzehntelang hartnäckig danach gesucht. Auf jeden Fall bleibt ihr Name für immer mit diesen Entdeckungen verbunden. - Die Aufmachung des Buches mit den ansprechenden, fantasieanregenden Illustrationen von Martin Haake, Steckbriefen, Notizzetteln, Zusammenfassungen und den weit ausholenden Rahmenhandlungen lässt ein Kinderbuch vermuten. Der Satzbau und die Sprache sind jedoch schon recht anspruchsvoll. - Für interessierte Leser ab 12 Jahren stecken in diesem Buch viele informative Zusammenhänge und für diese Gruppe ist das Buch auch zu empfehlen.
Emily Greschner
rezensiert für den Borromäusverein.
Verborgene Schätze, versunkene Welten
Silke Vry ; Martin Haake
Gerstenberg (2017)
159 S. : Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 12