Das kleine Haus am Fluss
Das kleine Haus am Fluss steht eingezwängt zwischen der Deichstraße und dem Fluss. Hier wohnt Juss mit seiner aus Syrien geflüchteten Mutter und ihrem Mann Walter. In den Häusern daneben wohnt der Rest der Familie: Seine Cousine Amber, die nicht
nur so alt ist wie er, sondern auch seine beste Freundin, Oma Mu und Opa GurrGurr. Juss verbringt eine unbeschwerte Kindheit in seinem Umfeld aus Freunden, Verwandten und Nachbarn. Hier werden Feste gemeinsam gefeiert und man hilft sich gegenseitig, wenn es Probleme gibt. Doch eines Tages passiert das, wovor alle am meisten Angst hatten: Durch einen Unfall wird Juss´ Zuhause zerstört. Nun wird die eingeschworene Gemeinschaft auf die Probe gestellt, doch allen ist klar: Gemeinsam können sie alles schaffen. - Die Niederländerin Selma Noort schafft es in diesem Band, Episoden von Trauer und Verlust, Älterwerden und notwendigen Veränderungen in einer Geschichte voller Zuversicht und Hoffnung zu verbinden. Die Familie ist nicht frei von Streit und Missverständnissen und doch werden die Probleme mit Liebe, Freundlichkeit und Tatendrang gelöst. Ein Buch, das zuweilen philosophisch anmutet und so eindrücklich erzählt wird, dass wir gerne einmal zu Besuch im Haus am Fluss wären. - Gerne empfohlen.
Barbara Dorn
rezensiert für den Borromäusverein.
Das kleine Haus am Fluss
Selma Noort ; aus dem Niederländischen von Andrea Kluitmann ; mit Bildern von Felcitas Horstschäfer
Gerstenberg (2024)
204 Seiten : Illustrationen
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 9