Südbahn nach Triest

Inspector Bruno Zapini macht mit seiner Geliebten Luise 1908 Urlaub in Wien. Kurz nach seiner Ankunft sucht ihn Inspector Speyer auf. Henriette Hohenau, die reiche Witwe eines Industriellen, wurde ermordet. Drei Verdächtige, die Brüder Kestranek, Südbahn nach Triest kommen aus Triest. Speyer vermutet, dass der Mord in Zusammenhang mit dem Erbe der Witwe steht. Viel kann Bruno nicht zu dem Fall beitragen, doch auf der Rückreise nehmen die Brüder denselben Zug wie Bruno. Außerdem befindet sich der Kammerdiener von Henriette Hohenau, Pospischil, in dem Zug. Als Bruno in Triest ankommt, wird Pospischil tot im Gepäckwagen aufgefunden. Er wollte an ein Schließfach der ermordeten Witwe gelangen. Noch ein dritter Mord geschieht, bevor Bruno den Täter überführen kann. – Neuwirth lässt in seinem neuesten Fall um Inspector Zapini (zul. "Caffè in Triest", BP/mp 22/708) die Österreichische Doppelmonarchie wiederauferstehen – in seinem lebendig gezeichneten Personal, der Caféhaus-Kultur und den gesellschaftlichen Umgangsformen. Die hervorragende historische, auch technische, Recherche und der spannende Plot machen Neuwirths Krimi zu einem spannenden Leseabenteuer.

Walter Brunhuber

Walter Brunhuber

rezensiert für den Borromäusverein.

Südbahn nach Triest

Südbahn nach Triest

Günter Neuwirth
Gmeiner (2024)

375 Seiten
kt.

MedienNr.: 618579
ISBN 978-3-8392-0630-0
9783839206300
ca. 18,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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