Und dann kam Paulette
Der Bauernhof ist für den 70-jährigen Ferdinand zu groß, er fühlt sich einsam. Nachbarin Marceline lebt in einem baufälligen Haus. Als Ferdinand seiner Nachbarin vorschlägt, in seinem viel zu großen Anwesen Unterschlupf zu suchen, beginnt eine
Entwicklung, die schließlich zu einer Wohngemeinschaft führt, in der alle Generationen sich wohl fühlen und miteinander auskommen. Am Anfang erscheint die Geschichte wie ein normaler Generationenkonflikt zwischen Ferdinand und der Familie seines Sohnes. Doch Ferdinands Strategie, die er auf liebevolle und verständnisvolle Weise einbringt, erlaubet seinen Mitmenschen, sich auf eine Art des Zusammenlebens einzulassen, die ein neues Lebensgefühl vermittelt. Die warme Stimme des Sprechers Johannes Steck verleiht dem Stück Ausdruck und Spannung. Allen Büchereien unbedingt zu empfehlen.
Leoni Heister
rezensiert für den Borromäusverein.
Und dann kam Paulette
Barbara Constantine. Johannes Steck liest
Argon (2013)
Argon Hörbuch
5 CD (ca. 340 Min.)
CD