Henrietta spürt den Wind

Henriettas Lieblingsbeschäftigung ist es, am Computer zu spielen und dabei viele Punkte zu sammeln, z.B. beim "Fröschefangen". Als ein Ball durch ihr Fenster ins Zimmer geschossen wird, kommt sie zwangläufig mit den Verursachern, den Altersgenossen Henrietta spürt den Wind Ole, Paulchen und Luise, ins Gespräch. Die erzählen ihr von ihren Abenteuern draußen und dass sie vor kurzem einen Kaulquappenschwur geleistet haben. Das möchte Henrietta auch und lässt sich in die Vergnügungen des Spielens an der frischen Luft einführen, einschließlich einen echten Frosch in der Hand halten und das Kitzeln spüren. - In farbigen, leicht abstrakten, großformatigen und aussagekräftigen Illustrationen mit sympathischen, mimikbetonten Protagonisten wird die höchst ansprechende Geschichte visualisiert. Das Spiel am Computer (schön, dass ein Mädchen die Hauptperson ist) wird nicht verteufelt, aber sowohl Text als auch Bilder stellen klar, dass im freien Spiel draußen sehr viel Vergnügen entsteht; vor allem die unmittelbare Wahrnehmung von Sonne, Wind, Berührung, Nässe, Kälte usw. lässt sich nicht simulieren. Für Henrietta ist es eine nachhaltige Erfahrung, sie hat Freundschaft geschlossen. Breit empfohlen für Kinder ab 5 Jahren bis ins erste Grundschuljahr.

Birgit Karnbach

Birgit Karnbach

rezensiert für den Borromäusverein.

Henrietta spürt den Wind

Henrietta spürt den Wind

Jochen Weeber ; Fariba Gholizadeh
Patmos-Verl. (2017)

[12] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.

MedienNr.: 588638
ISBN 978-3-8436-0881-7
9783843608817
ca. 14,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 5
Systematik: KK
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