Mord im Herbst
Kurt Wallander ist nach 30 Dienstjahren müde und ausgebrannt, das Verhältnis zu seiner Tochter Linda, die wieder bei ihm wohnt, ist auch nicht besonders gut. Er sehnt sich nach Ruhe, Abgeschiedenheit und einem Hund. Deshalb sucht er ein Haus auf
dem Lande. Kollege Martinsson bietet ihm das Haus eines verstorbenen Verwandten an. Bei der Besichtigung stolpert Wallander im Garten über eine menschliche Hand und hat direkt einen neuen Fall. Beim Graben findet man zwei Skelette, die über 60 Jahre lang in der Erde lagen. Kann ein Verbrechen nach so langer Zeit noch aufgeklärt werden? Wallander macht sich auf die schwierige Suche nach Zeugen, Hinweisen und der Identität der Toten. Ein eher ruhiger und leider sehr kurzer Krimi, der weit in die Geschichte zurückgeht, in die Zeit des Krieges und der Flüchtlinge. Allen Wallander-Fans zu empfehlen.
Pia Jäger
rezensiert für den Borromäusverein.
Mord im Herbst
Henning Mankell. Gelesen von Axel Milberg
Der Hörverl. (2013)
3 CD (ca. 190 Min.)
CD