Ein Einhorn namens Oktober
Das kleine Einhorn Oktober fiebert seinem ersten Geburtstag entgegen, denn dann – so heißt es – entwickeln junge Einhörner ihre ganz besondere Zauberkraft. Voller Vorfreude überlegt er, welche Fähigkeit wohl in ihm steckt. Doch als der große
Tag verstreicht, ohne dass sich etwas zeigt, macht sich Unsicherheit breit. Gemeinsam mit seinem Freund, dem Eichhörnchen, begibt sich Oktober auf die Suche und entdeckt dabei auf leise Weise, was ihn wirklich besonders macht. – Maria Höck erzählt eine einfühlsame, kindgerechte Geschichte über Erwartungen, Selbstzweifel und das Erkennen eigener Stärken. Die Botschaft entfaltet sich behutsam und lädt dazu ein, mit Kindern über Freundlichkeit und Mitgefühl ins Gespräch zu kommen. Juliana Kraliks Illustrationen unterstreichen dies mit weichen Formen, liebenswerten Figuren und einer farbenfrohen, herbstlich geprägten Gestaltung, die viel Fröhlichkeit ausstrahlt. Bereits das Cover mit dem freundlich dreinblickenden Oktober, dem rosa Grundton und den goldenen Akzenten macht auf diesen Titel aufmerksam und wird sicher vor allem Mädchen anziehen. Insgesamt ist es ein liebevoller Vorlesetitel, der sich gut für ruhige Lesemomente eignet und sicher zum Wiederlesen einlädt. – Allen Büchereien gerne empfohlen.
Elisa Trinks
rezensiert für den Borromäusverein.
Ein Einhorn namens Oktober
Maria Höck ; Illustrationen: Juliana Kralik
arsEdition (2025)
[40] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 3