Die Farbe von Schneeflocken
Mit großer Begeisterung hilft die 16-jährige Letti auf der Kinderstation einer Nürnberger Klinik unentgeltlich dabei, die kleinen Patientinnen und Patienten zu beschäftigen und aufzumuntern. Doch nun soll sie, die Weihnachten hasst, dort für weihnachtliche
Atmosphäre sorgen. Da kommt der um ein Jahr ältere Weihnachtsfan Matteo wie gerufen, der ihr dafür zur Seite gestellt wird. Erzählt wird abwechselnd aus der Perspektive von Letti und Matteo, wobei der Schwerpunkt bei Letti liegt. Schnell entwickelt sich mehr zwischen den beiden als bloße Kollegialität, doch Matteo, der die gegenseitige Zuneigung nicht aufs Spiel setzen will, verschweigt Letti, dass er nicht wie sie ganz freiwillig in der Klinik mithilft, sondern Sozialstunden ableisten muss. Geschickt verwebt die Autorin viel Romantik und Warmherzigkeit mit Humor und zahlreichen Spannungsbögen vor der Kulisse unterschiedlicher Milieus und belasteter Beziehungen zu den Eltern. - Ein herzerwärmender Schmöker, der an die Kraft des Guten glauben lässt und in ein vierfaches Happy End mündet. Vorwiegend für Leserinnen überall gerne empfohlen.
Monika Graf
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Farbe von Schneeflocken
Larissa Schira
one (2023)
432 Seiten
kt.