Mein Freund, der Stern
Ein Junge ist immer auf der Suche nach verborgenen Schätzen. So findet er einen Stern, der offensichtlich niemandem fehlt. Er setzt ihn in ein Glas und nimmt ihn überall hin mit, aber der Stern bleibt traurig. Eines Nachts sieht er am Himmel eine
Botschaft: "Kleiner Stern vermisst". Doch wie kommt der Stern dorthin, wo er hingehört? Zusammen mit der großen Schwester findet der Junge einen Weg. Und gegen seine Trauer über den Verlust hilft ihm die Botschaft am Himmel. - Die Geschichte vom verlorenen Stern ist nicht neu. Hier wird sie aber nicht wunderbar glitzernd, sondern in gedeckten Farben illustriert. Sterne leuchten nachts, so sind auch die bunten Details nächtlich abgetönt. Der Text ist auf das Nötigste reduziert, dafür geben die Bilder viel Raum zum Erzählen. - Eine fantasievolle, leise Freundschaftsgeschichte. Überall geeignet.
Astrid Frey
rezensiert für den Borromäusverein.
Mein Freund, der Stern
Sam Hay und Sarah Massini
Aladin (2018)
[12] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 3