Rogi findet sein Glück
Der Lehrer Igor Plohl (Rogi) erzählt kindgerecht anhand des Löwen Rogi seine Lebensgeschichte, wie er nach einem Unfall lernt, auch mit einer Behinderung ein zufriedenes, selbstbestimmtes Leben zu führen. Rogi, der Löwe, macht nach einem Unfall,
der ihn querschnittgelähmt ein Leben im Rollstuhl zu führen zwingt, eine schwere Zeit durch, in der er sehr traurig ist und viele Ängste durchstehen muss. Mithilfe von Freunden und Familie findet er zurück ins Leben, kann wieder arbeiten, lernt sogar ein behindertengerechtes Auto zu fahren und kann selbständig in einer eigenen Wohnung leben. Die Geschichte von Rogi wird sehr sachlich erzählt, ist aber auch in bunten, fröhlichen Farben illustriert. Kinder können sich mit dieser Geschichte in ein Leben mit Behinderung hineinversetzen, zumal im Anschluss an die Geschichte der Autor seine eigene Geschichte erzählt und Fotos zeigen, wie er trotz Behinderung weiterhin sein Leben meistert. Im Anhang werden medizinische und psychologische Ergänzungen zum Thema gegeben. - Das Buch bietet die Möglichkeit, vor allem in integrativen Einrichtungen, aber auch ganz grundsätzlich, Empathie und Verständnis für Menschen mit Behinderung zu wecken. Die Balance zwischen kindgerechter Unterhaltung und Information bei diesem sensiblen Thema ist wirklich gut gelungen; das Buch wird allen gern empfohlen.
Annemarie Schreibert
rezensiert für den Borromäusverein.
Rogi findet sein Glück
Igor Plohl (Text) ; Urska Stropnik Šonc (Illustration) ; aus dem Slowenischen von Alexandra Natalie Zaleznik
Mabuse-Verlag (2022)
[40] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 5