Anni, Opa und die Riesenportion Rupf

An Annis Geburtstag lädt ihr Großvater sie, statt ein Geschenk zu überreichen, zu einem Spaziergang ein. Durch Wald und Wiesen kommen die beiden auf eine Lichtung. Anni versucht mit List, ihrem Opa zu entlocken, was sie denn für ein Geschenk erwarte. Anni, Opa und die Riesenportion Rupf Es soll größer als sie sein und eine rote Schleife tragen. Der Opa hat sie zu dem Apfelbaum geführt, den er am Tag ihrer Geburt gepflanzt hat. Vier Äpfel tragen die Zwei nach Hause. Und Anni den Auftrag, sich immer um den Baum zu kümmern. Das macht sie mit guten Erinnerungen, bis sie selbst eine Familie hat. - Im Mittelpunkt steht der alte Brauch, bei Geburt eines Kindes einen Baum zu pflanzen. In dieser Geschichte wird er zum Symbol für die familiäre Verbundenheit über Zeit und Tod hinaus. Darin steckt auch ein Impuls, nach dem Tod eines Großelternteils oder eines anderen nahestehenden Verwandten ein Objekt zu suchen, das den symbolischen Kontakt zum Verstorbenen mit positiven Gedanken aufrechterhält.

Pauline Lindner

Pauline Lindner

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Anni, Opa und die Riesenportion Rupf

Anni, Opa und die Riesenportion Rupf

Jochen Weeber ; [Bilder:] Lotte Bräuning
Tulipan (2023)

[30] Seiten : farbig
fest geb.

MedienNr.: 752229
ISBN 978-3-86429-580-5
9783864295805
ca. 16,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 4
Systematik: KK
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