Räuberbuch

Ein Mädchen liest ein spannendes Räuberbuch, als plötzlich der Räuber aus dem Buch fällt und auf ihren Teppich purzelt. Nach der anfänglichen Überraschung ist dem klugen Kind sofort klar, dass der ungebetene Gast sinnvoll beschäftigt werden Räuberbuch muss, damit er nicht auf dumme Ideen kommt. Seine besonderen Fähigkeiten wie Klettern, Öffnen von verschlossenen Dingen, mit Messern jonglieren, Kenntnisse über Goldschätze führen zwar zu Job-Angeboten, doch er führt sie in eingeübter Räubermanier aus; nach vielen Fehlversuchen wird schließlich die Schulbibliothek zu einem erfolgreichen Arbeitsfeld. – Das Bemühen aller Beteiligten um den deplatzierten Räuber bringt viele humorvolle Situationen hervor und wird in entsprechenden Illustrationen sehr pointiert und gut nachvollziehbar umgesetzt. Die skurrile Geschichte, letztlich eine Hommage an das Buch und das Lesen, erinnert nicht umsonst an Cornelia Funkes "Tintenherz", es gibt biografische Bezüge. – Das Buch ist sehr geeignet, bei Kindern ab 4 Jahren das Interesse am Medium Buch zu fördern, und kann daher allen Beständen nachdrücklich empfohlen werden.

Birgit Karnbach

Birgit Karnbach

rezensiert für den Borromäusverein.

Räuberbuch

Räuberbuch

Lena Anlauf ; Bilder: Judith Auer
Tulipan Verlag (2026)

[40] Seiten : farbig
fest geb.

MedienNr.: 624504
ISBN 978-3-86429-639-0
9783864296390
ca. 16,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 4
Systematik: KK
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