Der allerbeste Papa
Der kleine Indianer freut sich auf einen Angelausflug mit seinem Großvater an den Amazonas. Er will unbedingt mit einem großen Fang zu seinen Freunden zurückkommen. Als lange Zeit nichts anbeißen will, beschließen sie, an einer anderen Stelle
ein Netz auszuwerfen. Als sie das Netz einholen, ist ein großer "Seerosenfisch" darin. Wie groß ist die Enttäuschung für den kleinen Indianer, als sein Großvater ihm erklärt, dass sie ihn wieder freilassen müssen! Denn es ist ein Aruanamännchen, das zur Zeit seine Jungfische im Maul trägt, um sie vor Fraßfeinden zu schützen. Der Großvater lässt den kleinen Indianerjungen selbst entscheiden, was mit dem Papa-Fisch passieren soll. Und es ist schön an diesem Buch, dass die ethische Entscheidung nicht von oben diktiert wird! - Sueli Menezes wurde bekannt durch ihre Autobiographie "Amazonaskind". Mit diesem Bilderbuch öffnet sie auch für deutsche Kinder eine Tür zu einer anderen Welt. Die mit Preisen ausgezeichnete Illustratorin Annika Siems hat das Buch anschaulich mit doppelseitigen Bildern in gedeckten Grün- und Brauntönen versehen, die die Regenwaldatmosphäre sehr schön einfangen. - Für alle Bestände gerne empfohlen.
Karin Blank
rezensiert für den Borromäusverein.
Der allerbeste Papa
Sueli Menezes. Mit Bildern von Annika Siems
Mined. (2012)
[14] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4