Fallender Schnee
Der kleine Indianer "Fallender Schnee" braucht viel Zeit: immer ist er zu langsam, nie kommt er mit Beute von der Jagd, denn die Hasen sind einfach zu schnell. Als er eines Tages ein verletztes Pferd findet und es über viele Tage hinweg gesund pflegt,
kommen ihm seine Besonnenheit und seine Geduld zugute. Gemeinsam entdecken sie die Welt und "Fallender Schnee" hat nicht nur einen Freund gefunden, sondern auch Selbstvertrauen gewonnen. "Tanzendes Blatt" hat als Mädchen nicht viele Möglichkeiten, sich im Indianerstamm zu behaupten. Als der jüngste Sohn des Häuptlings verschwindet und alle Angst vor dem nahenden Gewitter haben, kommt ihre große Stunde: Donnergrollen und Blitze machen ihr nichts aus! Unermüdlich und aufmerksam sucht sie, bis sie den kleinen Jungen tatsächlich findet. - Die beiden liebevollen Mutmachgeschichten sind in wunderschönen Braun- und Blautönen schwungvoll illustriert. - Gerne empfohlen, auch wenn Indianergeschichten etwas aus der Mode sind!
Lieselotte Banhardt
rezensiert für den Borromäusverein.
Fallender Schnee
Mined. (2012)
[28] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 5