Der Wolf und die 7 jungen Geißlein
Den Sprachstil des Grimmschen Märchens "Der Wolf und die sieben jungen Geißlein" (Kinder- und Hausmärchen 5) nachahmend, aber in neuer Rechtschreibung, wird erzählt, wie eine Geiß das Haus verlässt, um Futter zu holen. Vorher ermahnt sie ihre
Kinder, den Wolf nicht durch die Tür zu lassen, da er alle fressen würde. Mittels einer List gelingt es dem Raubtier, ins Haus einzudringen und sechs Geißlein zu verschlingen. Das siebte kann er nicht finden, weil es in einem ganz besonderen Versteck sitzt. Die Mutter kommt zurück und erkennt die Katastrophe. Sie und ihr übriggebliebenes Junges finden den Wolf und können die anderen Geißlein befreien. Der Wolf bekommt seine gerechte Strafe. - Das Märchen von den unartigen Geißlein wurde schon oft in Bilderbüchern von namhaften Künstlern wie Klaus Ensikat, Bernadette oder Susanne Smajic dargestellt. Dieser Ausgabe verleihen die Bilder der Japanerin Keiko Kaichi ihren besonderen Reiz. Es ist ihr erstes Bilderbuch. Durch ihre wie mit Weichzeichner gemalten Illustrationen zeigt die Künstlerin das altbekannte Märchen in einem sehr ansprechenden künstlerischen Gewand und macht das Buch zu einem Glanzpunkt der Märchenillustration.
Martina Mattes
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Der Wolf und die 7 jungen Geißlein
Brüder Grimm. Mit Bildern von Keiko Kaichi
Mined. (2014)
[14] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4