Der kleine Koch
Das fantasievoll aufgemachte Kochbuch ist aufgrund einer Slow-Food-Initiative in München entstanden. Gesunde Küche kann so lecker sein und ist auch gar nicht so schwer! Die Rezepte sind nach Jahreszeiten geordnet, um bereits beim Einkauf das Bewusstsein
für erntereifes Gemüse und Obst aus regionalem Anbau zu schärfen. Es gibt leicht umsetzbare Ideen für Pfannkuchen, Pizza, Aufläufe, Salate, Veggie-Burger und Knödel. Auch anspruchsvolle Rezepte wie Hühnersuppe oder Fisch fehlen nicht. Kindgerechte Aufbereitung (schwere Töpfe erst auf dem Herd auffüllen) und Warnhinweise machen die meisten Rezepte auch tatsächlich für Kinder allein umsetzbar. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung anstelle des fortlaufenden Textes wäre vielleicht übersichtlicher gewesen. Und manches lässt sich aufgrund des Gefahrenpotentials (Hokkaido-Kürbis schneiden!) überhaupt nur von älteren Kindern nachkochen. - Insgesamt m.E. dennoch als alternatives Kochbuch für Kinder empfehlenswert.
Lieselotte Banhardt
rezensiert für den Borromäusverein.
Der kleine Koch
oekom (2015)
69 S. . zahlr. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10