Was wir von ihr wissen

Der Roman beginnt im Jahr 1997 mit der Trauerfeier, bei der sich Familie und Freunde von Susan verabschieden. Sie hinterlässt ihren Ehemann Al und ihre kleinen Kinder, die Zwillinge Viola und Sebastian. In Rückblenden wird erzählt, wie Al und Susan Was wir von ihr wissen sich kennengelernt haben und wir erfahren mehr über Susans Herkunft, ihre Anfänge als Schauspielerin und ihr Leben bis zu ihrem frühen Tod. Der zweite Erzählstrang startet im Jahr 2007, als Viola und Sebastian durch Zufall herausbekommen, dass ihre Mutter ein gefeierter Fernsehstar war. Als sie ihren Vater danach fragen, streitet er es ab, denn er hat schon früher mit ihrer Karriere gehadert und sich gewünscht, dass Susan mehr für die Familie dagewesen wäre. Doch die Geschwister forschen nach und entdecken Fotos, Geschichten und Zeugnisse ihres Erfolgs als Schauspielerin. Sie beginnen, die Erzählungen ihres Vaters zu hinterfragen und wollen herausfinden, wer ihre Mutter wirklich war. Der eigentliche Inhalt des Buches ist die allmähliche Entdeckung der Wahrheit über Susan und die Erkenntnis, dass die Rückschau auf eine Person immer selektiv ist. Auch wenn manche Passagen etwas langatmig geraten sind, kann diese amerikanische Familiengeschichte über Erinnerung und Identitätssuche empfohlen werden.

Franziska Knogl

Franziska Knogl

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Was wir von ihr wissen

Was wir von ihr wissen

Rebecca Fallon ; aus dem amerikanischen Englisch von Juliane Zaubitzer
mare (2026)

366 Seiten
fest geb.

MedienNr.: 626538
ISBN 978-3-86648-752-9
9783866487529
ca. 25,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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