Die Opalverschwörung
Im Jahr 1561 bewahrt in Marseille Nostradamus drei Schiffbrüchige vor dem Tode und heilt ihre Pesterkrankung. Dabei überreicht er ihnen drei Opale, die sie ihren Nachkommen vererben sollen. Erst 1628 sehen sich ihre Ahnen, eine mutige afrikanische
Schönheit, ein schwedischer Söldner und ein französischer Offizier im Dienst von Kardinal Richelieu, mit dem Eid und Vermächtnis ihrer Väter konfrontiert. Gemeinsam versucht das zusammengewürfelte Trio, den Hintergrund für den Eid ihrer Väter zu ergründen. Auch eine internationale Verschwörerloge, deren Anführer über magische Kräfte verfügt, bemüht sich mit aller Gewalt, hinter das Mysterium der Steine zu kommen, wofür sie über Leichen gehen. Die gefährliche Odyssee führt von Frankreich über Italien bis zur Atlantikküste. In mitunter fast monochrom eingefärbten, düster-atmosphärischen Bildern erzählt das Autorentrio ein verzweigtes Epos zwischen Historienkrimi, Fantasy- sowie Mantel-&-Degen-Abenteuer, in das reale Charaktere wie Dürer oder Richelieu eingebunden wurden. Das mitunter freizügige Ergebnis bietet inhaltlich wenig Neues, erweist sich jedoch als durchgehend spannend erzählt und fesselnd in Szene gesetzt. Die Gesamtausgabe enthält die vier Bände sowie einen Anhang mit Skizzen und Vorstudien.
Gregor Ries
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Opalverschwörung
Text: Corbeyran ... Zeichn.: Grun
Splitter (2012)
201 S. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.