Horton Halfpott oder das teuflische Geheimnis von Schloss Eigenbrötl oder wie sich Lady Luggertucks Korsett lockerte
Hochmut kommt vor dem Fall. Diese Eigenschaft ist dem fleißigen und braven Küchenjungen Horton Halfpott auf Schloss Eigenbrötl höchst fern, seiner Herrschaft, der fiesen Lady Luggertuck und ihrem missratenen Sprössling Luther hingegen zu eigen.
Die beiden führen eine Schreckensherrschaft und knechten ihre Dienerschaft, wo es nur geht. Als wertvolle Dinge verschwinden - unter anderem Myladys Lieblingsperücke -, fällt der Verdacht natürlich zunächst auf die Diener, doch Horton und seinen Freunden gelingt es, den wahren Schuldigen ausfindig zu machen. - Eine bunte Mischung recht skurriler Charaktere bevölkert die sehr britisch anmutende Erzählung des amerikanischen Autors, der selbst einmal als Küchenjunge arbeitete. Von Charles Dickens hat er sich inspirieren lassen; sein witziger, eigenständiger Schreibstil bereitet Liebhabern schräger Geschichten großes Lesevergnügen. Die eigenwilligen Illustrationen des Autors runden ein unterhaltsames, sehr komisches Buch voll fieser Missetaten, lieblicher Romantik und atemloser Spannung ab. - Empfehlenswert!
Beate Mainka
rezensiert für den Borromäusverein.
Horton Halfpott oder das teuflische Geheimnis von Schloss Eigenbrötl oder wie sich Lady Luggertucks Korsett lockerte
Tom Angleberger. Mit Ill. des Autors
Knesebeck (2011)
205 S. : Ill., Kt.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10