Der Fuchs und die verlorenen Buchstaben
Ein Mädchen, das Geschichten liebt, bekommt von der Lehrerin ein geheimnisvolles Buch geliehen. Auf dem Heimweg verliert das Buch - unbemerkt - alle Buchstaben. Von ihr ebenso unbemerkt sammelt der Fuchs sie ein. Daheim stellt das Mädchen fest, dass
alle Wörter fehlen. Doch eine leise Stimme ermutigt sie, die eigene Fantasie zu nutzen und die Gedanken fliegen zu lassen. Und so findet es zu jedem Bild eine Geschichte! Und am Schluss tauscht der Fuchs die Buchstaben gegen ein anderes Ende seiner eigenen Geschichte ein. - Dieses Märchen feiert die Kraft der Fantasie und die Macht der Wörter, die Welten schaffen und verändern können. Neben dieser eindringlichen Botschaft muss die Illustration hervorgehoben werden. Jedes Bild schafft eine träumerisch-surreale Bühne, auf der ein anderes Stück spielt. Mit einer besonderen Mischung an Maltechniken stellt die Künstlerin auch das Ineinander von Realität und Fiktion dar. - Allein die künstlerische Gestaltung macht aus diesem Buch ein kleines Juwel, das allen Büchereien ans Herz gelegt sei!
Astrid Frey
rezensiert für den Borromäusverein.
Der Fuchs und die verlorenen Buchstaben
Pamela Zagarenski
Knesebeck (2016)
[16] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 5